05.02.26 Auskranen: Zeitfenster
05.02.26
Für heute haben wir den Krantermin fixiert. Allerdings spielt das Wetter nicht ganz mit.
Der Wecker ist auf 7:00 gestellt. Ich quäle mich aus dem Bett und der Blick nach draußen macht keine große Hoffnung, dass das mit dem Kranen heute was wird.

Zwar noch kein Wind aber Nieselregen und beides soll im Laufe des Tages stärker werden.
Es gibt einmal Pizza-Frühstück und Kaffee...

...und dann fahren wir zur Rezeption um zu schauen wie dort die Lage eingeschätzt wird.

Der freundliche Rezeptionist Ciao-Ciao sagt den Termin grundsätzlich nicht ab, er versucht den Kranmeister zu erreichen und wird sich bei uns melden.
Bevor wir zurückfahren nehmen wir einen Espresso in der Fiaka Bar neben der Rezeption.

Und bei der Life angekommen machen wir die einmal bereit zum Ablegen - für alle Fälle. Aber eigentlich haben wir Null Bock. Es regnet leicht und ist ungemütlich.

Der Motor wird gestartet um ihn zu schmieren...

...dann setzen wir uns wieder in den Luigi und sind uns eigentlich sicher, dass wir heute nicht Kranen wollen. Andreas geht nochmal aufs Schiff und kaum ist er weg läutet sein Handy. Ciao-Ciao ist dran und erklärt mir, dass alle jetzt bereit sind und auf uns warten. Tatsächlich ist gerade wirklich wenig Wind und der Regen hat auch nachgelassen.
Ok, dann nutzen wir halt dieses Zeitfenster und legen doch schnell ab.

Wir fahren zu Platz 9-10...

...wo wir schon erwartet werden.
Obwohl wir letztes Jahr einige Krantermine hatten ist es jetzt doch das erste Mal, dass unser eigenes Schiff aus dem Wasser gehoben wird. Deshalb gibt es doch wieder viele Fotos.



Andreas hat diesmal das Waschpaket auch dazugekauft, daher wird die Life als Erstes zum Abspritzplatz geführt...

...und bekommt eine Dusche.


Eine sehr gründliche Dusche.

Da hat sich einiges darauf angesammelt.

Weiter geht's zum Liegeplatz für die nächsten drei Monate. Wir sind gespannt wo es hingeht.

Die Life wird über die Straße in einen anderen Bereich geführt...

...und wird schließlich zwischen anderen Schiffen eingeparkt...

...an einem Platz mit einem erhöhten Steg über den man auf das Schiff steigen kann - sehr cool.

Jetzt wird sie aufgebockt...


...und dann steht sie schließlich gut auf ihrem neuen Platz für die nächsten Wochen.


Wir steigen aufs Schiff, verstauen alles und sperren sie ab. Es geht zurück zu Luigi...

...Life bleibt einmal alleine hier.

Wir müssen die Strecke zu Fuß gehen, das sind schon einige Schritte.

Der Weg führt uns an der Fiaka Bar vorbei und aufgekratzt wie wir jetzt sind gönnen wir uns einen Frühschoppen.

Als wir dann weiter zum Luigi gehen schüttet es plötzlich wieder richtig stark. Das haben wir sehr gut erwischt.

Andreas kocht ein zweites Frühstück...

...und dann rasten wir uns aus. 😴😴
Am späteren Nachmittag fahren wir zur Life...

...um mit ersten Arbeiten zu beginnen. Das Getriebeöl wird ausgelassen...

...und ich beginne den Kiel abzukratzen. Bald schon setzt der Sonnenuntergang ein.

Auf meinem Erkundungsgang auf dem Steg entdecke ich einen herrenlosen Block und nehme ihn als Einstiegshilfe mit zur Life.

Zum Schluss wird noch die Ankerkette herausgelassen.

Nachdem sie sich zu einem Haufen angesammelt hat...

...lege ich sie als Schnecke auf.

Das wird aber nicht als gut befunden 🤷🏼♀️ - morgen legen wir sie in Bahnen auf.
Nach den Anstrengungen des heutigen Tages beschließen wir wieder auswärts zu essen.

Heute ist es für mich soweit: wir gehen, nachdem er nach der Winterpause wieder offen hat, zum Veseljak essen - für mich das erste Mal.

Und ich bin begeistert. Beide Veseljaks sind extrem freundlich, Essen ist sehr gut...

...und wir bekommen ein On the house.
Joso, du hast Konkurrenz bekommen.