12.01.26 Marina Izola: F10
12.01.26
Heute in der Früh sehe ich, dass sich noch ein zweiter Camperkollege zu uns gesellt hat, ansonsten ist hier nicht viel los.

Andreas hat gestern Abend noch den Vertrag der Marina gecheckt - ein paar Fragen gibt es aber sonst scheint alles ok zu sein.

Nach einem kleinen Frühstück gehen wir selbst zur Rezeption der Marina um diese Fragen zu klären.

Wir sprechen mit Samanta, die kennen wir bereits. Freundlich beantwortet sie uns alles und teilt uns auch den uns zugewiesenen Liegeplatz mit: F10.
Dabei betont sie immer wieder wie voll die Marina ist und wie lange die Wartelisten sind. Und, dass wir wenn wir mit unserem Platz nicht zufrieden sind, später, wenn etwas anderes frei wird, wechseln können.
Um uns selbst ein Bild zu machen, sagt Samanta einem Marinero Bescheid, dass er uns zu den Liegeplätzen lässt, denn hier sind die Stege abgesperrt.
Der Marinero empfängt uns beim Tor, und mit ihm ein Möwenkomitee.

Wir befinden uns in der Nähe vom Parkplatz und der Sanitäranlage - 👍.
Voller Freude schlendern wir am F Steg entlang...

...zur Nummer 10.

Und dann wissen wir warum Samanta immer von einem möglichen Platzwechsel gesprochen hat.

Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Wir lassen die neuen Erkenntnisse bei einem Kaffee im Luigi sacken.
Und schließlich meint Andreas, dass er diesen Platz nicht mieten will.

Wir sind sicher auch verwöhnt von Sukošan. Aber neben diesem Nachbarn haben wir auch um unsere Life Angst.

Gefällt uns nicht. 👎

Außerdem befürchten wir, dass, wenn wir uns für den Platz entscheiden, die lange Warteliste weiter abgearbeitet wird und wir nicht so schnell einen neuen Platz angeboten bekommen.
Wir gehen nochmal selbst zur Rezeption und sagen Samanta ab.
Und während wir den Nachmittag im Café verbringen - endlich kann ich wieder vom Lernen auf Lesen umsteigen 💪 -, ...

...uns die Füße im Hafen vertreten...


...und später auch noch die Stammbar besuchen...

...sind wir mit unserer Entscheidung total zufrieden. Vielleicht meldet sich die Marina ja nochmal mit einem anderen Platz und ansonsten soll es eben Sukošan bleiben.
Jetzt freuen wir uns auch schon wieder auf Dalmatien und planen in Gedanken den nächsten längeren Törn.

Auf ein Abendessen in einem Lokal haben wir dann keine Lust mehr. Wir holen frisches Gebäck vom Bäcker unseres Vertrauens...

...und lassen den Abend bei Würsteln im Luigi ausklingen.

