12.09.26 3 Wochen ⛵️: Strunjan
12.09.26
Nach einem Spaziergang nach Muggia - das Buch habe ich dabei wieder zurückgegeben - auf ein kleines Frühstück...

...am Hauptplatz...

...und einem Einkauf, Wein, Brot..., machen wir uns fertig für die Ausfahrt. Das Ablegemanöver wird nochmal verzögert, weil wir weitere Stegnachbarn kennenlernen: Erwin und Margit aus Oberösterreich, und da vertratschen wir uns ein bisschen.
Doch dann geht's los. Als erstes geht es zur Tankstelle in der Marina, damit wir die auch einmal kennenlernen. Der Tankwart ist am Anfang ruppig, weil er gerade die Kärntner/Wiener Stegnachbarn von uns bedient. Als er merkt dass ich nur was fragen wollte und eh nicht stresse, wird er freundlicher. Ich versuche dann nach dem Tanken auch noch auf italienisch zu fragen ob er beim Ablegen mit den Leinen hilft. Er scheint es verstanden zu haben, denn er hilft.
Der wenige Wind schiebt uns zu unserem Ziel.

Vorm Wind fahren wir mit dem Vorsegel Richtung Piran, wir wollen heute in der Bucht von Strunjan übernachten.

Es ist ein langsames, sehr entspanntes Segeln.


Dies ist das letzte Foto von unserem Fernglas, kurz darauf zerlegt es sich und zerfällt in seine Einzelteile. Nach 12 Jahren hat es seinen Geist aufgegeben.

Wir schippern dahin...

...und nach 3 Stunden kommen wir in der Einfahrt der Bucht an.

Ein paar Badegäste liegen hier mit ihren Booten, aber wir bekommen leicht einen Ankerplatz.

Schön ist es hier.

Wir kontrollieren die Motorstunden und Tankungen, die im Logbuch mitaufgezeichnet sind. Dabei macht sich Andreas über meine Taube lustig - angeblich Reichsadler.

Das Abendessen wird heute an Bord der Life gekocht. Es gibt Steak mit Schwammerlsauce und Bratkartoffeln.

Der Gasofen gibt alles.

Es muss nicht immer Konoba sein.

Am Abend wird die Bucht leer, die meisten Boote waren nur tagsüber zum Baden hier.

Wir genießen den Blick nach Piran und bleiben noch lange im Freien sitzen.

Frase del giorno:
Puoi aiutarmi per favore?
(Können Sie mir bitte helfen?)