22.07.26 Klagenfurt/Muggia: Strunjan
22.07.26
Für heute ist sowohl tagsüber, als auch in der Nacht, wenig Wind angesagt, deshalb legen wir gegen Mittag ab.
Wir segeln zuerst zur Oligarchenjacht vor Triest, um uns die einmal von der Nähe anzuschauen. Ganz schön hässlich. So hässlich, dass wir gar nicht so nah hinfahren sondern gleich wieder abdrehen.

Außerdem ist es auch schwer Kurs zu halten, wir haben total böigen Wind der auch dauernd dreht. Das sieht man auch beim Wetterbericht: Wind eh nicht so viel aber starke Böen.

Und dann spinnt auch noch unser Autopilot - heißt: er funktioniert nicht mehr. Ich steuere und Andreas geht der Sache auf den Grund.

Der Verdacht fällt auf den neu montierten Orca...

...aber wir sehen dann auch, dass der digitale Kompass total falsch anzeigt. Der wird resetiert, der Orca doch wieder angeschlossen und dann scheint alles wieder zu funktionieren. Bleibt unter Beobachtung.
Wir nähern uns Slowenien.

Zeit für eine Jause vom Famila Markt.

Jetzt heißt es wieder: man lässt segeln. 😄

Wir haben Kurs auf Piran und können in einem Schlag hinsegeln.
Ich gehe nach vorne...

...und nehme ein Sonnenbad.

Am Festland angekommen nehmen wir Kurs auf die Bucht von Strunjan, wo wir heute Nacht bleiben wollen. Wir segeln in die Bucht hinein...

...dann werden die Segel geborgen und Andreas geht vor zum Anker, ich steuere.

Ankerwache wird gesetzt - wir liegen gut. 🤌

Und den Rest des Tages wollen wir als Badetag genießen und am Abend ins Restaurant vom Strand gehen.

Ich schwimme und liege in der Sonne.

Dabei fällt uns auf, dass der Wind keineswegs weniger wird und außerdem starke Wellen unser Schiff ganz schön durchschaukeln.
Es ist 18:00, eigentlich sollte es schon windstiller sein doch unsere Life hüpft wie wild herum.

Ich habe plötzlich keinen Hunger und wir haben keine Lust auf so eine unruhige Nacht. Also beschließen wir einstimmig wieder zurück in den Heimathafen zu fahren.
Der Wind ist jetzt stärker als bei der Ankunft - total anders als angesagt. Wir setzen nur das Vorsegel und werden mit halbem Wind Richtung Triest geschoben.

Und kommen total gut voran, mit 4 Knoten Durchschnitts-Geschwindigkeit.

Die Wellen sind total hoch, vermutlich ist das Meer immer noch von den letzten Tagen aufgewühlt.

Eigentlich ein schönes Segeln. Die Sonne macht sich auch auf den Weg zum Untergehen.

In der goldenen Stunde genießen wir den Rückweg - dabei darf auf das richtige Trimmen nicht vergessen werden ☝️-...

...und kommen nach gut 3 Stunden in Italien an.

Sobald die Sonne die Wolkenschicht kurz vorm Untergehen erreicht wird es im Fahrtwind kühl, aber wir wissen uns zu helfen.

Und ziemlich zeitgleich erreichen wir unsere Ziele, die Sonne den Horizont und wir die Marina San Rocco.

Jetzt sind wir wieder sehr hungrig und gönnen uns je eine Pizza im Marina Restaurant. 😄

Era molto buona 🤌